Ginkgo biloba

Die Arzneipflanze

Der Wirkstoff in Tebonin® – der Spezialextrakt EGb 761® wird in einem aufwändigen Verfahren aus den Blättern des Ginkgo biloba gewonnen.

Lange Tradition in der Medizin

Der Samenanlage von Ginkgo biloba wird schon seit Jahrhunderten eine positive Wirkung auf die Gesundheit zugesprochen. Die Wirksamkeit der Blätter als Arzneimittel wurde erst vor gut 55 Jahren in Deutschland systematisch erforscht. In seinen Blättern enthält der Ginkgobaum Inhaltsstoffe, die nur in dieser Pflanze vorkommen. Diese Substanzen tragen möglicherweise zur Widerstandskraft des Ginkgos bei. Allen äußeren Einflüssen zum Trotz haben die Ginkgoaceae etwa 300 Millionen Jahre überlebt; man nennt Ginkgo biloba daher zu Recht auch „lebendes Fossil“. Im Spezialextrakt EGb 761® liegen die wirksamen Stoffe aus den Blättern ausreichend hochkonzentriert und in verträglicher Zusammensetzung vor.  Dazu gehören Flavonolglykoside, eine Untergruppe der Flavonoide, sowie Ginkgolide und Bilobalid, welche so nur in Ginkgo biloba vorkommen. Die moderne Medizin schätzt an Ginkgo-Extrakten insbesondere die Verbesserung von Durchblutung, Vernetzung der Nervenzellen und Signalverarbeitung im Gehirn. Die gute Wirkung macht sie geeignet für die Behandlung von Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Tinnitus und Schwindel.

Wirkung

von Ginkgo

Die Wirkung von Ginkgo biloba Extrakt (EGb 761®) hilft bei der Behandlung eines breiten Spektrums von Beschwerden. Ginkgo-Extrakt fördert die mentale Leistungsfähigkeit. Nachlassende Gedächtnisleistung und Konzentrationsprobleme im Alter infolge zunehmender Funktionseinbußen des Gehirns können reduziert werden. Die positiven Effekte auf die geistige Leistungsfähigkeit machen sich auch im Alltag bemerkbar. Man wird ausgeglichener, konzentrierter und belastbarer. Daneben können Schwindelbeschwerden aus alters- und durchblutungsbedingten Gründen gelindert werden. Die Belastung durch Ohrgeräusche kann verbessert werden.

Anwendung

von Ginkgo

Die Wirkung von Ginkgo-Extrakten tritt erst nach einigen Wochen ein, daher wird eine Einnahmedauer von 6 bis 12 Wochen empfohlen. Außerdem sollte der Ginkgo-Extrakt in ausreichend hoher Dosierung eingenommen werden. Zur Behandlung von geistigen Leistungseinbußen werden täglich 240 mg empfohlen; bei Tinnitus und Schwindel 120 mg bis 240 mg täglich. Präparate aus der Apotheke, wie z.B. Tebonin®, sind auch zur Langzeit-Anwendung geeignet. 

Qualität

aus der Apotheke

Erforschung des einzigartigen Premiumextraktes EGb 761®

Im Markt sind viele verschiedene Ginkgo-Produkte erhältlich. Doch nicht alle enthalten einen hochwertigen Ginkgo biloba Blätter-Extrakt. Es werden unter anderem auch minderwertige Kapseln mit zerkleinerten Ginkgo-Blättern angeboten. Diese unverarbeiteten Ginkgo-Blätter können allerdings unerwünschte Bestandteile, wie z. B. Ginkgolsäuren enthalten, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Daher wird auch die Zubereitung von Ginkgo-Tee nicht empfohlen. Außerdem werden bei der Zubereitung eines Tees aus Ginkgo Blättern die wirksamen Stoffe nur unzureichend aus den Blättern herausgelöst. Achten Sie daher immer darauf, ein hochwertiges Ginkgo-Präparat aus der Apotheke zu verwenden. Bei diesen Ginkgo-Präparaten handelt es sich um zugelassene und geprüfte Arzneimittel, in welchen die unerwünschten Stoffe weitestgehend entfernt und die gewünschten Inhaltsstoffe stark angereichert sind.

Extrakt 

ist nicht gleich Extrakt

Vergesslichkeit und den Symptomen mit Tebonin® konzent® entgegenwirken

Auch wenn Arzneimittel aus der Apotheke den Anforderungen des deutschen Arzneibuchs entsprechen, so ist das Inhaltsstoffspektrum und die Qualität der verfügbaren Ginkgo biloba Extrakte unterschiedlich. Die wissenschaftliche Datenlage bezüglich Wirksamkeit und Verträglichkeit ist für den Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761® in Tebonin® sehr umfassend1. Schon kleine Änderungen im Herstellungsverfahren können selbst bei gleichem pflanzlichen Ausgangsmaterial eine pharmakologisch andere Wirkung des Produkts erzeugen. Denn viele Faktoren beeinflussen die Extraktqualität: 

Die Auszugsmittelmenge, die Füllhöhe der Anlage, der Druck, die Größe, zu der die Pflanzen zerkleinert wurden und viele andere Details des Herstellungsverfahrens. Wichtig ist, dass am Ende immer der gleiche Extrakt herauskommt – denn der Pflanzenextrakt in Gänze ist der Wirkstoff.

Erforschung 

des einzigartigen Ginkgo-Spezialextraktes EGb 761® durch Dr. Willmar Schwabe

Erforschung des einzigartigen Premiumextraktes EGb 761®

Ein entscheidender Schritt für die Anwendung von Ginkgo biloba in der modernen Medizin gelang dem Unternehmen Dr. Willmar Schwabe. Hier wurden erstmals die Inhaltsstoffe und Wirkungen von Ginkgo biloba systematisch erfasst und erforscht.  Zahlreiche Studien dokumentieren die Wirksamkeit des Ginkgo-Spezialextrakts EGb 761® aus dem Hause Dr. Willmar Schwabe1. Heute liegen sämtliche Schritte von der Aufzucht des Baums, der Gewinnung des Extrakts bis hin zu Produktion und Verpackung der Tabletten zu einem fertigen Ginkgo-Arzneimittel in Schwabes Hand. Zur Herstellung des standardisierten Ginkgo-Spezialextrakts EGb 761® ist eine aufwendige Technologie erforderlich. Laufende Qualitäts- und Prozesskontrollen stellen die Qualität des fertigen Ginkgo-Produktes sicher. Deshalb ist der Spezialextrakt EGb 761® in Tebonin® durch geringe Schwankungsbreite der Inhaltsstoffe und in klinischen Studien dokumentierter Wirksamkeit und Verträglichkeit bis heute unübertroffen.1 Über 1.850 wissenschaftliche Studien wurden bisher unter anderem zur Wirkung, dem Wirkmechanismus und der Verträglichkeit des Ginkgo-Extrakts EGb 761® veröffentlicht1.

1Quelle: Basta et al., Die Medizinische Welt 2017; 68: 46-52.   Gauthier & Schlaefke. Clinical Interventions in Aging 2014; 9: 2065-77.   von Boetticher NeuropsychiatrDisTreat 2011; 7: 441-7
Ginkgo Biloba

Ginkgo Steckbrief

Botanische Bezeichnung: Ginkgo biloba L.
Weitere Bezeichnungen: Großvater-Enkel-Baum, Fächerblattbaum, Elefantenohrbaum
Klasse: Ginkgoopsida
Ordnung: Ginkgoales (Ginkgoartige)
Familie: Ginkgoaceae (Ginkgogewächse)
Gattung: Ginkgo
Art: Ginkgo biloba
Herkunft: Tian-Mu-Shan-Reservat in den entlegenen Bergtälern der chinesischen Provinz Zhejiang
Ältester Beweis für Existenz: Mesozoikum
Deutschlands höchster Ginkgo steht in Karlsruhe.

Botanik

des Ginkgo biloba

Der Ginkgo nimmt eine besondere Stellung unter den Pflanzen ein. Obwohl er vegetativ den hochentwickelten Laubbäumen ähnelt, gehört er nicht zu den eigentlichen Samenpflanzen, sondern sind ein Verbindungsglied zwischen der Gruppe der Farne und den Samenpflanzen. Aufgrund dieser einmaligen Eigenschaften wird der Ginkgo einer eigenen Klasse zugeordnet, den Ginkgoopsida mit einer einzigen lebenden Art: Ginkgo biloba L. Ginkgo biloba Bäume können männlich oder weiblich sein. Blüten bekommt der Ginkgobaum erstmalig nach 25-30 Jahren. Männliche Bäume und weibliche Bäume bekommen dabei unterschiedliche Blüten, die jedoch recht unscheinbar sind. Nur die weiblichen Pflanzen tragen im Herbst etwa 2,5 Zentimeter lange Samenanlagen, die rein äußerlich an Mirabellen erinnern. Die in der Außenschicht enthaltene Buttersäure lässt vermodernde Samen unangenehm riechen. Deswegen werden bei der Anpflanzung als Zierbaum männliche Exemplare bevorzugt.

  
Die Gestalt des Ginkgo biloba variiert je nach Geschlecht, genetischer Variation, Wachstumsbedingungen und Alter. Mit zunehmenden Jahren entwickelt er eine ansehnliche Krone mit bis zu neun Metern Durchmesser. Ginkgobäume können bis zu 40 Meter hoch wachsen. Charakteristisch sind die fächerförmigen Blätter, die in der Mitte eingeschnitten sind. Diese werden etwa fünf bis acht Zentimeter breit. Im Sommer sind sie grau-grün bis dunkelgrün. Im Herbst färben sich die Ginkgo biloba Blätter dann goldgelb, bevor sie schließlich innerhalb weniger Wochen abfallen. Die Bäume können über 1.000 Jahre alt werden. 

Ginkgo biloba

Verbreitungsgebiet

Ursprünglich erstreckte sich das Verbreitungsgebiet von Vertretern der Ginkgoales über die gesamte Nordhalbkugel. Die Eiszeiten überlebte der Ginkgo-Baum jedoch nur in Ostasien. Die natürlichen Vorkommen des Ginkgo biloba finden sich heute nur noch in Tälern des Tien-Mu-Shan-Gebirges in der chinesischen Zhejiang Provinz. Sämtliche außerhalb dieser Region vorhandenen Ginkgo-Bäume wurden von Menschenhand gepflanzt. Der Ginkgo-Baum wird weltweit als Zier-, Park- und Alleebaum kultiviert. Darüber hinaus baut man Ginkgo-Bäume aber auch in großen Plantagen in Frankreich, Japan, Korea und den USA zur Nutzung als Heilpflanze an. Generell bevorzugt der Ginkgo sonnige Standorte und sandige, saure Lehmböden. Er gilt jedoch als sehr anpassungsfähig, sodass er auch auf weniger günstigen Böden angepflanzt werden kann. Auch Hitze, Frost, Schädlingsbefall und andere Beeinträchtigungen ertragen Ginkgo-Bäume meist gut. 

Ginkgo - "Nüsse"

gelten in Asien als Delikatesse

Ginkgo biloba gibt es seit mehr als 250 Mio. Jahren und er gilt als einer der ältesten Bäume unserer Erde. Die Menschheit macht sich die Kraft des Ginkgo schon früh zu eigen. Bereits 2.800 vor Christi wurde seine Wirkung beschrieben. Seit dem 11. Jahrhundert wird er  als Heilpflanze in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt, insbesondere zur Behandlung von Atemwegsinfekten. Die Samen galten damals als so kostbar, dass diese in Japan sogar zur Huldigung des Kaisers dienten. Noch heute gelten die getrockneten und gerösteten Ginkgo-Samen in Japan als Delikatesse, allerdings wird von dem Verzehr abgeraten, da in den Samen Ginkgotoxin enthalten ist, welches giftig ist.

 
Um 1730 findet Ginkgo biloba dann den Weg zurück nach Europa. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts waren erste Züchtungsversuche auf deutschem Boden erfolgreich. Maßgeblich beteiligt an der „Ginkgo-Manie“ in Deutschland war Johann Wolfgang von Goethe. Auf seiner letzten Reise durch die Rhein-Main-Gegend schrieb er 1815 das Gedicht „Ginkgo biloba“, später erschienen in der Sammlung ”West-östlicher Divan“. Zum Start ins dritte Jahrtausend wurde Ginkgo biloba als Mahnmal für Umweltschutz und Frieden vom „Kuratorium Baum des Jahres“ zum Baum des Jahrtausends erkoren. Aufgrund seiner langen Vergangenheit und seiner ihm noch bevorstehenden Zukunft symbolisiert Ginkgo biloba Stärke und Hoffnung. 

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Häufige Fragen zu Ginkgo biloba

Lesen Sie hier die Antworten auf die häufigsten Fragen zu Ginkgo biloba. Oder rufen Sie uns an, wir helfen gerne weiter: 0800 000 5258

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