Ginkgo biloba

Die Arzneipflanze

Der Wirkstoff in Tebonin® – der Spezialextrakt EGb 761® wird in einem aufwändigen Verfahren aus den Blättern des Ginkgo biloba gewonnen.

Lange Tradition in der Medizin?

Der Samenanlage von Ginkgo biloba wird schon seit Jahrhunderten eine positive Wirkung auf die Gesundheit zugesprochen. Die Wirksamkeit der Blätter als Arzneimittel wurde erst vor gut fünfzig Jahren in Deutschland systematisch erforscht. In seinen Blättern enthält der Ginkgo Inhaltsstoffe, die nur in diesem Baum vorkommen. Diese Substanzen tragen möglicherweise zur Widerstandskraft des Ginkgos bei. Allen äußeren Einflüssen zum Trotz haben die Ginkgoaceae etwa 300 Millionen Jahre überlebt; man nennt Ginkgo biloba daher zu Recht auch „lebendes Fossil“. In sogenannten Spezialextrakten liegen die wirksamen Stoffe aus den Blättern wie Flavonglykoside, Ginkgolide und Bilobalid ausreichend hochkonzentriert und in verträglicher Zusammensetzung vor. Die moderne Medizin schätzt insbesondere die Verbesserung von Durchblutung, Vernetzung der Nervenzellen und Signalverarbeitung im Gehirn durch Ginkgo-Spezialextrakte. Diese Wirkmechanismen machen ihn geeignet für den Einsatz bei Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Tinnitus und Schwindel.

Erforschung des besonderen Premiumextraktes EGb 761®

durch Dr. Willmar Schwabe

Erforschung des einzigartigen Premiumextraktes EGb 761®

Ein entscheidender Schritt für den Einsatz von Ginkgo in der modernen Medizin gelang dem Unternehmen Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG. Hier wurden erstmals die Inhaltsstoffe und Wirkungen von Ginkgo systematisch erfasst und erforscht. Zahlreiche Studien dokumentieren die Wirksamkeit des Ginkgo-Premiumextrakts EGb 761® aus dem Hause Dr. Willmar Schwabe1. Heute liegen sämtliche Schritte von der Aufzucht des Ginkgos bis hin zu Produktion und Verpackung der Ginkgo-Tabletten in Schwabes Hand. Zur Herstellung des Ginkgo-Premiumextraktes sind aufwendige Technologien erforderlich. Entlang der Herstellung stellen laufende Qualitäts- und Prozesskontrollen die Qualität des fertigen Produktes sicher. Deshalb ist der Premiumextrakt EGb 761® in Tebonin® durch geringe Schwankungsbreite der Inhaltsstoffe und in Originalstudien klinisch dokumentierter Wirksamkeit und Verträglichkeit bis heute unübertroffen1.

1Quelle: Basta et al., Die Medizinische Welt 2017; 68: 46-52.   Gauthier & Schlaefke. Clinical Interventions in Aging 2014; 9: 2065-77.   von Boetticher NeuropsychiatrDisTreat 2011; 7: 441-7

Qualität

aus der Apotheke

Die unverarbeiteten Ginkgo-Blätter enthalten unerwünschte Bestandteile, z. B. Ginkgolsäuren, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Achten Sie daher darauf, ein hochwertiges Ginkgo-Arzneimittel aus der Apotheke zu verwenden. In diesen geprüften und zugelassenen Ginkgo-Arzneimitteln sind die unerwünschten Stoffe weitestgehend entfernt, während die gewünschten Inhaltsstoffe stark angereichert sind. Eine Einnahme roher Ginkgo-Blätter ist nicht zu empfehlen, da möglicherweise unverträgliche Stoffe in den Tee übergehen.

Weitreichende Wirkmechanismen

des Premiumextrakts EGb 761®

Die Wirkungsweise des Premiumextrakts EGb 761® aus Ginkgo biloba-Blättern hilft bei einem breiten Spektrum von Beschwerden. Nachlassende Gedächtnisleistung und Konzentrationsprobleme im Alter infolge zunehmender Funktionseinbußen der Nervenzellen im Gehirn können reduziert werden. Daneben können bestimmte Schwindelgefühle sowie belastende Ohrgeräusche gelindert werden. Die positive Wirkung auf Geist und Gehirn macht sich auch im Alltag bemerkbar. Man wird ausgeglichener, konzentrierter und belastbarer.

Ginkgo Biloba

Ginkgo Steckbrief

Botanische Bezeichnung: Ginkgo biloba L.
Klasse: Ginkgoopsida
Ordnung: Ginkgoales (Ginkgoartige)
Familie: Ginkgoaceae (Ginkgogewächse)
Gattung: Ginkgo
Art: Ginkgo biloba
Herkunft: Tian-Mu-Shan-Reservat in den entlegenen Bergtälern der chinesischen Provinz Zhejiang
Ältester Beweis für Existenz: Mesozoikum
Deutschlands höchster Ginkgo steht in Karlsruhe.

Botanik

des Ginkgo biloba

Ginkgo-Bäume nehmen im Pflanzenreich eine besondere Stellung ein. Obwohl sie vegetativ den hochentwickelten Laubbäumen ähneln, gehören sie nicht zu den eigentlichen Samenpflanzen, sondern sind ein Verbindungsglied zwischen der Gruppe der Farne und den Samenpflanzen. Aufgrund dieser einmaligen Eigenschaften wird der Ginkgo einer eigenen Klasse zugeordnet, den Ginkgoopsida mit einer einzigen lebenden Art: Ginkgo biloba. Ginkgo biloba Bäume können männlich oder weiblich sein. Nur die weiblichen tragen im Herbst etwa 2,5 Zentimeter lange Samenanlagen, die rein äußerlich an Mirabellen erinnern. Die in der Außenschicht enthaltene Buttersäure lässt vermodernde Samen unangenehm riechen. Deswegen werden bei der Anpflanzung als Zierbaum männliche Exemplare bevorzugt.

Die Gestalt des Ginkgo-Baumes variiert je nach Geschlecht, genetischer Variation, Wachstumsbedingungen und Alter. Mit zunehmenden Jahren entwickelt er eine ansehnliche Krone mit bis zu neun Metern Durchmesser. Ginkgos können bis zu 40 Meter hoch wachsen. Etwa fünf bis acht Zentimeter breit, fächerförmig und in der Mitte eingeschnitten sind die Ginkgo-Blätter. Im Sommer sind sie grau-grün bis dunkelgrün. Im Herbst färben sich die Blätter des Ginkgo-Baumes dann goldgelb, bevor sie schließlich innerhalb weniger Wochen abfallen.

Ginkgo biloba

Verbreitungsgebiet

Ursprünglich erstreckte sich das Verbreitungsgebiet von Vertretern der Ginkgoales über die gesamte Nordhalbkugel. Die Eiszeiten überlebte der Ginkgo-Baum jedoch nur in Ostasien. Die natürlichen Vorkommen des Ginkgo biloba finden sich heute nur noch in Tälern des Tien-Mu-Shan-Gebirges in der chinesischen Zhejiang Provinz. Sämtliche außerhalb dieser Region vorhandenen Ginkgo-Bäume wurden von Menschenhand gepflanzt. Der Ginkgo-Baum wird weltweit als Zier-, Park- und Alleebaum kultiviert. Darüber hinaus baut man Ginkgo-Bäume aber auch in großen Plantagen in Frankreich, Japan, Korea und den USA zur Nutzung als Heilpflanze an. Generell bevorzugt der Ginkgo sonnige Standorte und sandige, saure Lehmböden. Er gilt jedoch als sehr anpassungsfähig, sodass er auch auf weniger günstigen Böden wächst. Auch Hitze, Frost, Schädlingsbefall und andere Beeinträchtigungen ertragen Ginkgo-Bäume meist gut.

Ginkgo - "Nüsse"

gelten in Asien als Delikatesse

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts waren erste Züchtungsversuche auf deutschem Boden erfolgreich. Maßgeblich beteiligt an der „Ginkgo-Manie“ in Deutschland war Johann Wolfgang von Goethe. Auf seiner letzten Reise durch die Rhein-Main-Gegend schrieb er 1815 das Gedicht „Ginkgo biloba“, später erschienen in der Sammlung ”West-östlicher Divan“. Zum Start ins dritte Jahrtausend wurde Ginkgo biloba als Mahnmal für Umweltschutz und Frieden vom „Kuratorium Baum des Jahres“ zum Baum des Jahrtausends erkoren. Aufgrund seiner langen Vergangenheit und seiner ihm noch bevorstehenden Zukunft symbolisiert er Stärke und Hoffnung.

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